13.03.2017 | By admin

Deutschland hat nicht so schnell wie Großbritannien und andere Länder eine verpflichtende BIM-Richtlinie erlassen, sondern schreibt für den Verkehrsinfrastrukturbau die stufenweise Einführung von BIM-Verfahren bis 2020 vor. Um diese Frist einhalten zu können, bedarf es einer umfassenden Aufklärung der deutschen Bauindustrie. Eine BIM-Initiative mit dem Namen „planen bauen 4.0“ soll allen von dem BIM-Mandat betroffenen Parteien – also Bauunternehmern, Architekten und TGA-Planern – klar vermitteln, was von ihnen erwartet wird. Es ist allgemein bekannt, dass obwohl die richtige Technologie auf dem deutschen Markt verfügbar ist, die Akzeptanz aufgrund des mangelnden Verständnisses für die Technologie noch gering ist.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt vier BIM-Pilotprojekte, für die noch in diesem Jahr die wissenschaftlichen Ergebnisse bekannt gegeben werden sollen.

„Die deutsche Bauwirtschaft ist riesig – ihr Volumen liegt bei rund 300 Mrd. Euro[1]“, erklärt Fred van Schaik, Area Manager DACH for MagiCAD bei Progman. „Die Verwendung von 2D-Design-Technologie ist aber noch sehr beliebt, und der Markt für 3D-Software ist momentan noch sehr fragmentiert. Viele Planer und Bauunternehmer nutzen verschiedene Plattforme, weshalb der deutsche Markt eigene Besonderheiten aufweist und sich von anderen entwickelten Märkten unterscheidet[2].“

Deutschland hat jedoch einen bedeutenden Vorteil gegenüber Märkten, die BIM vielleicht schneller eingeführt haben: Große deutsche Ingenieurbüros und Bauunternehmen, die auch im Ausland tätig sind, verbessern ihre BIM-Kenntnisse bei ihren Baueinsätzen und nehmen diese mit nach Hause. Einige dieser internationalen Unternehmen und Kunden von MagiCAD sind Arup, WSP, Implenia, Julius Berger, BüroHappold, Max Bögl und Porr AG.

„Wie bei deutschen Innovationen wird auch in Bezug auf BIM eine schnelle und effiziente Einführung erwartet. Die BIM-Methoden sind bereits bekannt. Das Risikomanagement spielt eine bedeutende Rolle im Planungsprozess und auf deutschen Baustellen und BIM trägt maßgeblich zur Minimierung der Risiken bei“, so Fred van Schaik. „Die Deutschen beginnen allmählich, in jedes Projekt eine BIM Planungs- und Bauphase zu integrieren.

Bei der TGA-Planung bietet BIM den Vorteil, dass Architekten und TGA-Planer ein und dasselbe Modell sehen können. Die Möglichkeit, noch effektiver zu kommunizieren und die Planungssicherheit und Qualität zu erhöhen, sowie die Abwicklung von Bauprojekten zu beschleunigen, wird von einer der führenden Industrienationen der Welt als ‚Vierte industrielle Revolution‘ bejubelt.“

Die TGA-Planungslösung MagiCAD und MagiCloud von Progman mit 20.000 verkauften Lizenzen weltweit kommt in Deutschland bereits zum Einsatz. Planer, die AutoCAD oder Revit nicht verwenden, haben Vorteile durch die IFC 4 Integrationen. MagiCAD unterstützt einen BIM-Workflow und stellt Produktivitätswerkzeuge bereit, um allen Projektbeteiligten auf der Baustelle eine zentrale Plattform zur Ansicht und Planung des Bauwerks zu bieten.

 

[1] Quelle: Roland Berger

[2] Quelle: Bericht von architosh über die Ergebnisse einer Umfrage von Competitiononline

 

Footnote DE

Im Januar 2019 haben wir unsere Marke unter MagiCAD vereinheitlicht. Progman Oy und unsere Tochtergesellschaften CADCOM AB und Progman Software UK Ltd. wurden in MagiCAD Group umbenannt. Darüber hinaus wurde die MagiCloud in MagiCAD Cloud umbenannt.

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