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6 Gründe, warum TGA-Hersteller in einen BIM-integrierten Produktkonfigurator investieren

29.10.2026

MagiCAD Group

MagiCAD Cloud

Warum Softwareentwicklung für TGA-Hersteller Teil der Produktstrategie wird

Je mehr Konfigurationsmöglichkeiten ein TGA-Produkt bietet, desto schwieriger wird die Auswahl für Kunden.

Ob Lüftungsgerät, Küchenlüftung, Entwässerungssystem oder ein anderes konfigurierbares TGA-Produkt: Oft sind Hunderte oder Tausende Varianten möglich. Welche Konfiguration passt, hängt von Abmessungen, Leistungsanforderungen, Zubehör, technischen Vorgaben und den Bedingungen im Projekt ab.

Hersteller kennen diese Komplexität. Ihre Kunden verfügen jedoch nicht immer über dasselbe Produktwissen.

Daraus ergibt sich eine zentrale Aufgabe bei der Digitalisierung: Wie lässt sich dieses Wissen in ein Werkzeug übersetzen, mit dem Kunden schnell und sicher ein technisch passendes Produkt finden?

Ein Produktkonfigurator kann weit mehr leisten als ein digitaler Katalog. Wird seine Konfigurationslogik mit BIM und anderen Unternehmenssystemen verknüpft, kann er zu einem festen Bestandteil der Produkt-, Vertriebs- und Kundenservicestrategie des Herstellers werden.

Sechs Gründe, warum Hersteller auf diesen Ansatz setzen

1. Produkte einfacher auswählen und ausschreiben
2. Präsent sein, wo Planer Produkte auswählen
3. Ihr Produktwissen als skalierbarer digitaler Kundenservice
4. Von der Auswahl bis zur Planung vernetzt
5. Produktkonfiguratoren für CPQ-Workflows entwickeln
6. Verstehen, wie Kunden Ihre digitalen Produkte wirklich nutzen

1. Produkte einfacher auswählen und ausschreiben

Um das passende Produkt auszuwählen, müssen Planer häufig Varianten vergleichen, technische Unterlagen auswerten und prüfen, ob das Produkt die Projektanforderungen erfüllt. Ein klassischer Produktkatalog überlässt ihnen einen Großteil dieser Arbeit. Je mehr Informationen sie manuell auswerten müssen, desto schwieriger wird es, eine fundierte Auswahl für die Ausschreibung zu treffen. Ein digitaler Produktkonfigurator führt Planer Schritt für Schritt durch die Produktauswahl.

Für Hersteller bedeutet das: Ihre Produkte lassen sich leichter verkaufen und ausschreiben.
Für Planer bedeutet es weniger Recherche, weniger Routineaufgaben und mehr Sicherheit, dass die gewählte Konfiguration technisch passt.

Der geschäftliche Nutzen liegt auf der Hand: Je einfacher sich ein passendes Produkt auswählen lässt, desto eher kommt es für ein Projekt infrage.

2. Präsent sein, wo Planer Produkte auswählen

Produktsichtbarkeit bedeutet mehr, als bei einer Online-Suche gefunden zu werden oder in einem digitalen Katalog aufzutauchen. Für TGA-Hersteller bietet sich eine wichtige Chance bereits früh im Projekt: wenn Planer technische Anforderungen festlegen und entscheiden, welche Produkte für das System infrage kommen.

Ein BIM-integrierter Konfigurator kann Hersteller früher in diesen Entscheidungsprozess einbinden.

Er erleichtert es Planern, herstellerspezifische Produkte direkt in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung zu bewerten und für die Ausschreibung auszuwählen. So steigt die Chance, dass konkrete Produkte bereits berücksichtigt werden, während das Projekt noch Gestalt annimmt.

Besonders wertvoll ist das, wenn die technischen Möglichkeiten eines Produkts die Auslegung des Systems beeinflussen. Kennen Planer frühzeitig die verfügbaren Leistungsbereiche, Konfigurationen und technischen Optionen, können sie diese bereits bei der Definition der Projektanforderungen berücksichtigen.

Für Hersteller bedeutet das frühere Sichtbarkeit und eine größere Chance, in die Ausschreibung aufgenommen zu werden, bevor die Produktauswahl feststeht.
Planer erhalten die benötigten Produktinformationen genau dann, wenn sie ihre Planungsentscheidungen treffen.

Digitale Produktentwicklung wird damit zu einem strategischen Mittel, um Produkte in der Ausschreibung zu platzieren und geht über reine Sichtbarkeit hinaus.

3. Ihr Produktwissen als skalierbarer digitaler Kundenservice

Viele Hersteller setzen auf das Fachwissen erfahrener Vertriebsingenieure und Produktspezialisten. Dieses Wissen ist wertvoll. Sind jedoch alle Anfragen auf wenige Experten angewiesen, können Engpässe entstehen.

Wenn jede Produktauswahl eine E-Mail, ein Telefonat oder eine manuelle Berechnung erfordert, kann die Beratung hervorragend sein – aber nur begrenzt mit der Nachfrage wachsen. Ein Konfigurator macht dieses Fachwissen auf einem zusätzlichen Weg zugänglich.

Produktregeln, Berechnungen und Auswahllogik lassen sich in einen geführten digitalen Ablauf übertragen. Als Grundlage dienen technische Unterlagen, Tabellen und das Erfahrungswissen der Mitarbeitenden.

Vertriebsingenieure und Produktspezialisten bleiben dabei unverzichtbar. Sie gewinnen Zeit für anspruchsvolle Fälle, während Kunden einfachere Produktauswahlen bei Bedarf selbstständig treffen können.

Kunden erhalten Unterstützung genau dann, wenn sie diese benötigen.
Für Hersteller wird technisches Wissen zu einer wiederverwendbaren digitalen Ressource, die sie nicht für jede Anfrage erneut manuell aufbereiten müssen.

4. Von der Auswahl bis zur Planung vernetzt

Die Produktauswahl erfolgt häufig in mehreren voneinander getrennten Schritten. Planer beginnen mit den Projektanforderungen in ihrer Planungssoftware, wechseln zu einem separaten Katalog oder Auswahltool, geben technische Werte manuell ein und bilden das ausgewählte Produkt anschließend im BIM-Modell nach.

Ein BIM-integrierter Produktkonfigurator kann diese Schritte miteinander verbinden.

Relevante Informationen aus der Planung lassen sich direkt für die Produktauswahl nutzen. So starten Anwender mit den konkreten Anforderungen ihres Projekts statt mit einer leeren Eingabemaske. Sobald ein passendes Produkt oder eine geeignete Konfiguration gefunden ist, lässt sich das Ergebnis zusammen mit den relevanten Produktinformationen zurück in die Planung übertragen.

Für Planer bedeutet das weniger wiederholte Dateneingaben und einen effizienteren Übergang von den Planungsanforderungen zur Produktauswahl.

Für Hersteller vereinfacht sich der Weg von der ersten Produktsuche bis zur Aufnahme in die Planung. Zugleich wird ihr digitales Produktangebot im Arbeitsalltag ihrer Kunden besser nutzbar.

Der Mehrwert liegt im durchgängigen Prozess: Die Projektanforderungen bilden die Grundlage für die Auswahl. Das ausgewählte Produkt fließt anschließend zurück ins Projekt und steht für die weitere Planung bereit.

5. Produktkonfiguratoren für CPQ-Workflows entwickeln

Ein wichtiger Grund für die Investition in einen Produktkonfigurator: Sein Nutzen kann weit über BIM hinausgehen.

Die Konfigurationslogik lässt sich auch in CPQ-Prozesse einbinden – also in die Konfiguration, Preisermittlung und Angebotserstellung. Vertriebsteams und Handelspartner können dieselben Produktregeln nutzen, um Produkte zu konfigurieren, Preise zu ermitteln und Angebotsunterlagen zu erstellen. So werden Planung und Vertrieb enger miteinander verknüpft.

Je nach Bedarf lassen sich auch weitere Systeme des Herstellers anbinden. Wird beispielsweise das Auswahltool mit dem Webshop verbunden, kann der Vertrieb von der Produktkonfiguration über das Angebot bis zur Bestellung in einem durchgängigen Ablauf arbeiten.

Die weiterführende Frage lautet deshalb: Wo kann unsere digitale Produktlogik im Unternehmen zusätzlichen Mehrwert schaffen?

6. Verstehen, wie Kunden Ihre digitalen Produkte wirklich nutzen

Klassische Produktunterlagen verraten Herstellern wenig darüber, was nach der Veröffentlichung passiert. Ein Katalog wird heruntergeladen, eine Produktseite aufgerufen. Doch daraus lässt sich kaum ableiten, wie Planer das Produktsortiment tatsächlich nutzen.

Vernetzte digitale Tools eröffnen hier neue Möglichkeiten. Im MagiCAD Cloud-Ökosystem können Hersteller beispielsweise Einblicke gewinnen, wie Planer ihre Produkte und digitalen Tools finden, auswählen und nutzen.

Damit lassen sich wichtige Fragen für das Geschäft beantworten:

  • Welche Produkte wecken das größte Interesse?
  • Welche Konfigurationen werden ausgewählt?
  • In welchen Märkten werden die Produkte eingesetzt?
  • Wie werden die digitalen Tools angenommen und genutzt?
  • Wo sollte die künftige Entwicklung ansetzen?

Diese Erkenntnisse können die Produktentwicklung, das Marketing, den Vertrieb und die übergreifende Digitalstrategie des Herstellers unterstützen.

Ein Konfigurator ist damit mehr als eine Anwendung für Kunden. Er liefert auch wertvolle Informationen darüber, wie das Produktportfolio im Markt genutzt wird.

Die besten Produktkonfiguratoren lösen eine geschäftliche Herausforderung, kein Softwareproblem

Ein Hersteller braucht keinen Konfigurator, nur weil immer mehr Unternehmen einen einsetzen. Entscheidend ist, dass er ein konkretes Problem löst.

Vielleicht ist das Produktportfolio inzwischen zu komplex für eine herkömmliche Online-Auswahl.

Vielleicht wenden sich Planer immer wieder mit denselben technischen Fragen an den Vertrieb.

Vielleicht können Kunden Produkte auf der Website konfigurieren, die Ergebnisse aber nicht effizient in ihrer BIM-Planung nutzen.

Vielleicht arbeiten Planer, Vertrieb und Handelspartner mit getrennten Tools. Das führt zu doppelter Arbeit und widersprüchlichen Konfigurationen.

Vielleicht verfügt das Unternehmen über fundiertes Produktwissen, aber nicht über die nötigen Ressourcen für die Softwareentwicklung, um daraus einen skalierbaren digitalen Service zu machen.

All das sind Fragen der Softwareentwicklung und zugleich geschäftliche Herausforderungen. Am Anfang sollte deshalb keine Liste gewünschter Softwarefunktionen stehen.

Zunächst gilt es zu verstehen, wo Kunden und interne Teams heute Zeit verlieren: Wo erschwert die Produktvielfalt die Arbeit? Und wo könnte ein besserer digitaler Ablauf dazu beitragen, Produkte einfacher auszuwählen, auszuschreiben und zu verkaufen?

Warum einen TGA-Produktkonfigurator mit MagiCAD Group entwickeln?

MagiCAD Group kennt die Anforderungen von Herstellern und Planern gleichermaßen.

Aus der Entwicklung von TGA-Planungssoftware wissen wir, wie Ingenieure während der Gebäudeplanung mit Produkten arbeiten. Mit MagiCAD Cloud bringen wir dieses Wissen auch in die digitalen Services ein, die Hersteller ihren Planern anbieten. Diese Erfahrung ist entscheidend, wenn Software für technische Anwendungen entwickelt wird.

Ein erfolgreicher Konfigurator muss sowohl die Produkte des Herstellers als auch die Arbeitsabläufe der Nutzer berücksichtigen.
Unser Ziel ist es, das Fachwissen des Herstellers in einen digitalen Service zu übersetzen, der den Umgang mit komplexen Produkten erleichtert.

Welche Lösung passt, hängt von den vorhandenen digitalen Systemen und den Geschäftszielen des Herstellers ab. Das kann ein MagiCAD Cloud Selection Tool sein, die Anbindung eines bestehenden Konfigurators über MagiCAD Cloud Plugins, die Einbindung von CPQ-Funktionen oder eine Kombination vernetzter Services.

Auf Bewährtem aufbauen statt jedes Softwareprojekt neu beginnen

Am Anfang der Softwareentwicklung sollte die Frage stehen, welches Problem Sie lösen möchten.

Für viele Hersteller liegt der Nutzen eines Konfigurators auf der Hand. Schwieriger ist die Frage, wie er entwickelt und langfristig gepflegt werden kann. Wer spezialisierte Software für technische Anwendungen intern entwickeln möchte, braucht mehr als ein Team von Softwareentwicklern.

Das Team muss die Produkte, die Konfigurationslogik und die technischen Berechnungen verstehen. Ebenso wichtig sind Kenntnisse über BIM-Workflows, eine intuitive Bedienung und die tatsächlichen Arbeitsabläufe von TGA-Fachleuten.

Auch nach der Einführung muss die Lösung gepflegt und weiterentwickelt werden. Produkte, Softwareumgebungen und Kundenerwartungen verändern sich laufend. MagiCAD Group bringt deshalb die Erfahrung aus der Entwicklung von TGA-Software in jedes Auswahltool-Projekt ein.

Die Tools werden modular auf Basis der MagiCAD Cloud Software Platform entwickelt. Bewährte Softwarekomponenten und vorhandene Plattformfunktionen lassen sich wiederverwenden. So muss nicht jeder Teil der Anwendung für jedes Projekt neu entwickelt werden.

Die Entwicklungsarbeit kann sich dadurch stärker auf die Besonderheiten der Herstellerprodukte konzentrieren: auf die Regeln, Berechnungen, Arbeitsabläufe und das Kundenerlebnis, die die Lösung auszeichnen.

Für Hersteller, die zwischen interner Entwicklung und einem externen Softwarepartner abwägen, ist das ein wichtiger Aspekt.

Entscheidend ist, wer die Produkte, die TGA-Arbeitsabläufe und den gewünschten Kundennutzen versteht. Dazu gehört auch die Fähigkeit, die Lösung sicher zu entwickeln, gründlich zu testen und langfristig zu betreuen.

Code zu schreiben ist nur ein Teil der Softwareentwicklung. Eine zuverlässige Geschäftsanwendung braucht auch eine solide Architektur, Sicherheit und Qualitätssicherung. Hinzu kommen Updates und laufende Wartung, um mit neuen Versionen der TGA-Planungssoftware und BIM-Plattformen Schritt zu halten. Das gilt besonders für Tools, die Kunden direkt nutzen oder auf die der Vertrieb im Alltag angewiesen ist.

Lässt sich Ihr Produktportfolio einfacher konfigurieren?

Wie wählen Ihre Kunden heute Ihre Produkte aus?

Wenn sie dafür vor allem auf Handbücher, Tabellen, die Unterstützung von Spezialisten oder getrennte digitale Tools angewiesen sind, lässt sich der Prozess möglicherweise vereinfachen.

Das gilt auch intern. Werden dieselben Produktregeln in Planungstools, Vertriebssystemen und bei der Angebotserstellung mehrfach hinterlegt, kann eine gemeinsame digitale Konfigurationslogik mehr leisten als ein eigenständiges Auswahltool.

MagiCAD Group entwickelt digitale Tools speziell für TGA-Hersteller. Gemeinsam mit Ihnen prüfen wir, welche Lösung zu Ihren Produkten, Ihren Nutzern und Ihren bestehenden Systemen passt.

Sprechen Sie mit unserem Team über Ihren Softwarebedarf. Gemeinsam finden wir heraus, wie ein Produktkonfigurator Ihr Unternehmen unterstützen kann.


MagiCAD Cloud ist die führende BIM-Plattform, die TGA-Planer und Hersteller weltweit miteinander verbindet. Sie bietet hochwertige BIM-Objekte, Produktkonfiguratoren und Integrationen in Planungstools, die Herstellerprodukte direkt in die TGA-Planung einbinden. Mit MagiCAD Cloud werden Hersteller in konkreten Bauprojekten sichtbar und unterstützen die Produktauswahl und Ausschreibung bereits in frühen Planungsphasen. So tragen sie dazu bei, intelligentere, nachhaltigere und effizientere Gebäude zu realisieren.